Alfred Joseph Schneiberg

Alfred Joseph Schneiberg

Geboren am 7. April 1955 in Leipheim / Donau. Schule in Günzburg bis 1973.
Erste intensive Auseinandersetzung mit Malerei 1970 – 1975, unterbrochen durch Berufsausbildung zum Buchhändler in Ulm und, daran anschließend, Abitur auf dem zweiten Bildungsweg sowie Studium der Sinologie und Ethnologie in München 1981 – 1985.
Ab 1985 autodidaktisches Studium der Malerei und Arbeit als Maler. Seit 1993 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.
Seit 1998 lebt und arbeitet Alfred Joseph Schneiberg in der Nähe von Frankfurt am Main, ist verheiratet, hat zwei Kinder.


"Das Schöne ist der Glanz des Wahren" (Augustinus)

Natürlich geht es mir um Ästhetik, um Schönheit. Auch um Wahrheit geht es mir, um die nie erreichte Vollkommenheit. Nicht zuletzt sind es Selbstinszenierungen; jedes Bild ist auch Biographie.

Was ich gerne besitzen würde: einen Modigliani; einen Morandi; einen Vincent; einen Hals; einen Vermeer; einen Liotard; einen Segantini; einen Hockney; eine Lempicka; einen Balthus.

Die Schwierigkeit ist, nicht zu malen was man weiß, sondern zu malen was man sieht.

Das Schwere ist die Farbe zwischen den Farben.

Am anstrengendsten ist die Konzentration. Man muss sich jeden Augenblick bewusst sein was man tut, was man tun will, und dazwischen immer wieder, was man getan hat.

Ein Künstler darf ja nie zufrieden sein mit dem was er macht, um Künstler zu bleiben; dagegen muss er aber auch daran glauben was er tut, um Künstler zu sein.

Ich möchte, dass meine Bilder wie in die Zeit gemeißelt erscheinen.

Wie man mit Talent aber ohne Genie ein guter Maler wird: Sei fleißig, sei hartnäckig, sei kühn, lass dich nicht entmutigen. Studiere die großen Maler der Vergangenheit, beachte die der Gegenwart. Bemühe dich immer noch besser zu werden. Bleibe dabei freundlich zu dir.

Hals ist der Gott der Malerei und Vincent sein Jacob.

Ich habe die Bilder noch nicht gesehen, die ich machen will. Sie sollten sein wie gewachsen, wie ein Mandelblütenzweig (sic), wie eine zerhackte Wirklichkeit zurück an ihren Platz gefügt.

Meine Bilder sind verbindlich.